Weinfelder Maar

Daun

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Das Weinfelder Maar, weilches vor rund 20.000 bis 30.000 Jahren entstand, ist mit 487 Metern üNN das höchstgelegene der drei Dauner Maare. Der See ist 51 Meter tief und hat einen Durchmesser von 396 bis 429 Metern.

Eine geradezu melancholische Atmosphäre umgibt das Maar. Viele Sagen ranken sich um das stille Eifelauge. So soll einst ein Schloss an der Stelle des Kraters gestanden haben, in dem ein Graf mit seiner Gemahlin und seinem einzigen Kind lebte. Nach der Heimkehr von einer Jagd war das Schloss zur Strafe für die Garstigkeit der Frau versunken und er fand nur noch einen See vor, auf dem eine Wiege sein Kind wie, durch ein Wunder, wohlbehalten ans Ufer trieb. Betrachtet man nur lange genug die dunkle Wasseroberfläche, so heißt es, kann man die Umrisse des Schlosses erkennen.

Auch der deutsche Landschaftsmaler Fritz von Wille war so fasziniert vom Weinfelder Maar, dass er es immer wieder in seinen Bildern verewigte. Zu seinen Lieblingsmotiven gehörte die kleine Kapelle am Nordufer, die dem heiligen Martin geweiht ist. Sie war einst Pfarrkirche des Dorfes Weinfeld, welches im 16. Jahrhundert von der Pest heim gesucht wurde. Wer durch Ziehen der Seile die Glöckchen im Innern zum Läuten bringt, darf sich etwas wünschen. Bis heute wird der dazugehörige Friedhof von der Ortsgemeinde Schalkenmehren gepflegt und genutzt. Hiervon leitet sich auch der zweite Name, Totenmaar, ab.

Esel und Ziegen sind am Weinfelder Maar angesiedelt worden, um den Bewuchs zu regulieren. Denn die einzigartige Flora und Fauna des Maars sind unter Naturschutz gestellt. So ist das Baden sowie andere Wassersportarten im Weinfelder Maar nicht erlaubt, doch auf einem knapp zwei Kilometer langen Pfad lässt es sich zu Fuß wunderbar entdecken.

Parken:
Parken können Gäste entlang der L64 entweder auf dem Parkplatz am Weinfelder Maar oder auf dem Maarsattel zwischen dem Weinfelder und dem Schalkenmehrener Maar.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    ganzjährig zu besuchen

Ort

Daun

Kontakt

GesundLand Vulkaneifel GmbH
Leopoldstr. 9 A
54550 Daun
Telefon: (0049) 6592 951370

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Schalkenmehren mit  Maar Luftaufmnahme, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Schalkenmehrener Maar

Direkt am gleichnamigen Ort liegt das Schalkenmehrener Maar. Mit einer Fläche von mehr als 21 Fußballfeldern, ist es das größte der drei Dauner Eifelaugen. Ursprünglich war es ein Doppelmaar. Es ist ein freiliegendes Maar, was fast ebenerdig umwandert werden kann. Zum Teil  findet man eine moorige Landschaft vor. Das Ufer ist teils von Schilf umrandet. Schwimmen, Boot fahren und Surfen sind erlaubt. Es verfügt über einen Badebereich. Ein Babybecken mit Sonnenschutz, ein eingezäuntes Kinderbecken, ein Sprungbrett und eine Wasserrutsche stehen für den ausgiebigen Badespaß zur Verfügung.  Stand 26.03.2020

Gemündener Maar Wasseroberfläche, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Gemündener Maar

Kommt man zu Fuß vom Weinfelder Maar über den Eifelsteig, so öffnet sich der Blick von oben auf das 150 Meter tiefer liegende Maar - eine atemberaubende Szenerie in Dunkelblau und frischem Grün. Im Herbst scheint der Wald bunt zu leuchten, zwischen Laub und Holz gedeihen faszinierende Pilze. Mit etwa 7 Hektar Wasserfläche ist das Gemündener Maar das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen. Außerdem ist es mit 416 Meter üNN am tiefsten in die vulkanische Landschaft rund um Daun eingebettet. Tief lässt das klare Wasser blicken, doch bis zum Grund auf 39 Meter reicht es nicht. Dafür bietet der Aussichtspunkt Dronketurm, der nach Adolf Dronke, dem Gründer des Eifelvereins, benannt ist, einen einzigartigen Blick sowohl aufs Gemündener Maar als auch auf das benachbarte Weinfelder Maar. Auf der Maarschaukel kann man das Maar von oben bewundern und dabei die Beine baumeln lassen. Auch mit dem Boot lässt sich das Maar mit seinen Röhrichtzonen und verwurzelten Flachufern entdecken. Fische werden sich nur mit viel Glück zeigen, denn der geringe Nährstoffgehalt macht das Wasser nur für wenige Arten lebenswert. Angeln und Bootfahren gehören zu den Wassersportarten, die im Sommer am Gemündener Maar Spaß und Freude bringen. Aber auch Schwimmer kommen auf ihre Kosten. Baden ist im Naturfreibad Gemündener Maar erlaubt. Besucher dürfen kopfüber, vom Sprungbrett aus, ins kühle Nass eintauchen. Auch für die Kleinsten ist Badespaß garantiert. Ein Babybecken und ein Nichtschwimmerbecken sind vorhanden. Weiterhin können die Kinder an der kleinen Kletterwand klettern oder im Sandkasten buddeln.  Parken: Zwei Parkplätze stehen den Besuchern oberhalb des Maares zur Verfügung. Über die Maarstraße von Gemünden kommend stößt man am Waldcafé direkt auf den ersten. Folgt man der linken Straße, findet man einen weiteren Parkplatz an der Straße, bevor sich das Freibad mit einem dritten Parkplatz anschließt, der direkt am Maar liegt.